| 1. Kirchenkonzert 2007 |
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Blasmusik in einer Kirche Kein bayrischer Defiliermarsch, keine böhmische Polka - nein, von Mozart bis Bach und von Sutherland bis Lloyd-Webber... die Pöckinger Blaskapelle hat ihr Programm für das Frühjahrskonzert 2007 vollständig umgestellt: Das seit Jahren weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte alljährliche Konzert zum Frühling sollte dieses Jahr wegen Umbau- und Renovierungsarbeiten an der Turnhalle und dem Schwimmbad in einer Kirche stattfinden. Zum ersten mal in der fast 50 Jährigen Vereinsgeschichte gab die Blaskapelle ein Kirchenkonzert in der katholischen Kirche St. Pius in Pöcking. Die musikalische Leiterin Bärbel mörtel meisterte mit Bravour den Spagat zwischen Kirche und Blasmusik. Mit einem neuen musikalischem Konzept, welches sich deutlich von den bekannten volkstümlichen Polkas und Märschen abhob, wurde mit klassischen Stücken - arrangiert für Blasorchester - auf das Osterfest eingestimmt. Auch zeigte sich, dass die Kirche mit der durch eine Stoffbahn abgehängten Kuppel über dem Altar eine hervorragende Akkustik hat, was besonders bei getragenen Stücken wie zum Beispiel "Ave Verum" auffiel. Für Johann Sebastian Bachs "o Jesu meine Freude" wurde sogar eine Konzertharfe in das Blasorchester integriert. Auch der Einsatz von Kesselpauken und klassischen Schlaginstrumenten gab dem Konzert eine ganz besondere Note. Modernere Stücke wie "Jesus Christ Superstar" und "Highland Cathedral" rundeten das Konzert ab und hinterließen bei den rund 450 begeisterten Zuschauern den Eindruck eines gelungenen Kirchenkonzertes, gefolgt von minutenlangem Applaus. Das traditionelle Frühjahrskonzert in seiner alten Form mit bekannten Mäschen und Polkas soll es allerdings weiterhin geben, versprach der Vorsitzende Martin Engesser in seiner Grußrede. Aufgrund des Erfolges wird derzeit beraten, ob man das Kirchenkonzert parallel zum traditionellen Frühjahrskonzert eventuell im Herbst stattfinden lassen soll.
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